Viertel, Achtel und Viertelpause im 4/4-Takt kombinieren
Wir teilen den 4/4-Takt nun in der Mitte und kombinieren Viertelnote, Achtelnote und Viertelpause. Jede Takthälfte umfasst zwei Zählzeiten – daraus ergeben sich vier Kombinationen, die Du in jedem Stück wiederfindest.
Übe sie in der Schleife und präge sie Dir gut ein. Zähle dabei bewusst nicht mit: Klatsche die Rhythmik nach Deinem Gefühl und achte auf den Klick. Die Audiofiles nutzt Du nur, solange Du bei einer Figur unsicher bist – danach klatschst Du allein zu Deinem Metronom.
Figur 1: zwei Achtel und eine Viertel
Die Achtel führen zur Viertel hin, die Betonung landet also auf der zweiten Zählzeit. Halte die Viertel voll aus, statt sie zu verkürzen.
Figur 2: eine Viertel und zwei Achtel
Die Spiegelung der ersten Figur: Der Auftakt-Charakter verschwindet, die Bewegung setzt erst auf der zweiten Zählzeit ein. Achte darauf, dass die beiden Achtel gleich lang bleiben.
Figur 3: zwei Achtel und eine Viertelpause
Statt der Viertel steht jetzt eine Viertelpause – klanglich bleibt nur die Achtelbewegung am Anfang. Die Pause ist echte Stille: Lass die Hände ruhen und zähle den Puls innerlich weiter.
Figur 4: eine Viertelpause und zwei Achtel
Die anspruchsvollste der vier Figuren, denn Du beginnst mit Stille und musst den Einsatz auf der zweiten Zählzeit exakt treffen. In der Schleife hilft Dir der Klick, den unhörbaren Anfang sicher zu finden.
Wie Du weiterüben kannst
Wenn alle vier Figuren sicher sitzen, kombiniere sie paarweise zu vollen 4/4-Takten – etwa Figur 1 in der ersten und Figur 4 in der zweiten Takthälfte. Danach geht es weiter mit der Leseübung zu diesem Kapitel und anschließend mit den Viertel- und Achtelfiguren 2.