Zählzeiten durch Pausen hervorheben

In den folgenden Übungen wird die Zählzeit nicht betont wie im Kapitel Die Zählzeiten: Die Achtel laufen durchgehend, nur die hervorzuhebende Zählzeit wird ausgelassen. Auch eine Pause ist eine Art der Hervorhebung – die Lücke fällt dem Ohr genauso auf wie ein Akzent.

Klatsche jeweils einen Takt in der Schleife und sei Dir dabei immer bewusst, an welcher Stelle des Taktes Du gerade bist. Deine Zählhilfe ist wichtiger als sonst: Wo Du nicht klatschst, muss der Puls im Kopf, im Fuß und im Metronom weiterlaufen.

Pause auf die erste Viertel

Der Takt beginnt mit Stille – die schwierigste Stelle für eine Pause, weil Dir der hörbare Taktanfang fehlt. Zähle die „1“ innerlich klar mit und setze erst auf dem „und“ ein.

Pause auf die zweite Viertel

Hier bleibt die „2“ stumm. Achte darauf, dass die Pause nicht zu lang wird – das folgende „und“ kommt genau im gleichen Achtelraster wie alle anderen Schläge.

Pause auf die dritte Viertel

Die Lücke sitzt in der Taktmitte und teilt den Takt hörbar in zwei Hälften. Nutze das: Wenn Du die Pause spürst, weißt Du sicher, dass Du bei der „3“ bist.

Pause auf die vierte Viertel

Die letzte Zählzeit fehlt, und danach folgt sofort der neue Takt. Zähle in der Schleife besonders aufmerksam weiter, damit die „1“ des nächsten Taktes trotz der Lücke exakt sitzt.

Wie Du weiterüben kannst

Spiele die vier Varianten zum Schluss ohne Unterbrechung hintereinander – so wandert die Pause durch den ganzen Takt, und Du merkst schnell, welche Stelle Dir noch unsicher ist. Danach geht es weiter mit der Leseübung zu diesem Kapitel und anschließend mit den Viertel- und Achtelfiguren.