Die Quarte gehört ebenfalls zu den reinen Intervallen. Am leichtesten merkst Du sie Dir über unsere Polizeisirene: Das „ta-tü" ist eine Quarte.

Die Quarte erkennen und nachsingen

Eine zweite Möglichkeit zum Erkennen bietet der aufwärts gesungene Dur-Dreiklang – mit ihm unterscheidest Du Quarte und Quinte sofort: Passt der höchste Ton Deines Dreiklangs zum gehörten Ton, war es eine Quinte. Wenn nicht, hast Du eine Quarte vor Dir.

Übe so lange, bis Du Quarten, Quinten und Oktaven sicher unterscheiden kannst.

In der kostenlosen Version übst du aufwärts mit vorzeichenfreien Tönen — Premium schaltet abwärts und alle Vorzeichen frei.

Merkhilfen für die Quarte: Songs und Eselsbrücken

Neben der Polizeisirene gibt es weitere Melodien, die Dir die Quarte ins Ohr setzen:

Quarte aufwärts

  • Polizeisirene / Martinshorn – das „ta-tü" springt eine Quarte aufwärts. Der Klassiker unter den Quart-Merkhilfen.
  • „O Tannenbaum" – der erste Sprung („O Tan-") ist eine Quarte aufwärts.
  • „Amazing Grace" – beginnt mit einer Quarte aufwärts („A-ma-").

Quarte abwärts

  • „Eine kleine Nachtmusik" von Mozart – die ersten beiden Töne des berühmten Themas fallen eine Quarte abwärts.

Eselsbrücke

Quarte und Quinte sind Komplementärintervalle: Zusammen ergeben sie genau eine Oktave. Stürzt Du eine Quinte um – also den unteren Ton eine Oktave nach oben –, wird daraus eine Quarte. Und ihr Klangcharakter ist signalhaft: Sirenen, Fanfaren und Signale beginnen gern mit einer Quarte, weil sie so klar und durchdringend wirkt.

Quarte und Quinte lernst Du am besten im Doppelpack: Präge Dir den Unterschied im Gehörtraining Quinten ein — und prüfe dann in der großen Übung Intervalle hören, ob Du beide auch im Mix sicher auseinanderhältst.