Bevor Du Intervalle oder Akkorde heraushören kannst, braucht Dein Ohr ein Fundament: ein Gefühl dafür, wie hoch oder tief ein Ton wirklich klingt und in welchem Oktavraum er liegt. Genau das trainierst Du hier — spielerisch, an einer echten Klaviertastatur im Browser.
So funktioniert die Übung
Ein Klavierton erklingt. Suche ihn auf der Tastatur: Jede Taste, die Du anklickst, erklingt — so kannst Du direkt vergleichen, ob Du zu hoch oder zu tief liegst. Du hast drei Versuche; auf Wunsch verrät Dir die Übung nach jedem Fehlversuch, ob der gesuchte Ton höher oder tiefer liegt. Bei der Auswertung siehst Du die Note im Notensystem.
Tonhöhen und Oktavräume
Unser Tonsystem wiederholt sich alle zwölf Halbtöne: Jedes c klingt „gleich", nur höher oder tiefer — deshalb tragen die Oktavräume eigene Namen wie kleine, eingestrichene oder zweigestrichene Oktave. Auf der Tastatur siehst Du diese Ordnung auf einen Blick: Die Gruppen aus zwei und drei schwarzen Tasten zeigen Dir, wo jedes c liegt. Wer Tonhöhen sicher einem Oktavraum zuordnen kann, findet sich später beim Notenlesen und beim Hören von Intervallen deutlich schneller zurecht.
Tipp: Erst der Raum, dann die Taste
Suche nicht sofort die exakte Taste. Frage Dich zuerst: Klingt der Ton eher dunkel-brummig, mittig oder hell? Klicke dann ein c in dem Oktavraum an, den Du vermutest, und arbeite Dich von dort aus vor. Mit der Zeit wirst Du merken, dass Du den richtigen Oktavraum immer öfter auf Anhieb triffst — das ist genau das Tonhöhen-Gefühl, um das es in dieser Übung geht.
Wie Töne und Oktavlagen notiert werden, erklärt die Lektion Das Notensystem.