Bevor Du Intervalle beim Namen nennst, lernst Du hier ihre Größe zu vergleichen: Zwei Intervalle erklingen nacheinander — welches ist das größere? So entwickelst Du ein Gefühl für Intervallgrößen, ohne gleich Bezeichnungen können zu müssen.

So funktioniert die Übung

Du hörst zwei Intervalle nacheinander und entscheidest nach Gehör, welches größer beziehungsweise kleiner ist — die Frage wechselt von Aufgabe zu Aufgabe. Die Noten beider Intervalle siehst Du erst bei der Auswertung.

In der kostenlosen Version vergleichst Du Intervalle mit großem und mittlerem Unterschied über dem gleichen Grundton. Premium schaltet den kleinen Unterschied (nur ein Halbton), verschiedene Grundtöne, die harmonische Wiedergabe sowie den Bassschlüssel und alle Lagen frei.

Intervallgröße als Spannung

Je größer ein Intervall, desto weiter muss Deine innere Stimme vom ersten zum zweiten Ton springen — diese gefühlte Distanz ist es, die Du vergleichst. Kleine Unterschiede von nur einem Halbton sind dabei die hohe Schule; deshalb beginnst Du mit deutlich verschiedenen Intervallen und verkleinerst den Unterschied nach und nach.

Tipp: Die oberen Töne vergleichen

Starten beide Intervalle vom gleichen Grundton, reicht es, die beiden Zieltöne zu vergleichen — welcher liegt höher? Damit machst Du aus dem Intervallvergleich einen einfachen Tonhöhenvergleich. Bei verschiedenen Grundtönen hilft nur das Spannungsgefühl: Welcher Sprung fühlt sich weiter an?

Was hinter den Intervallen steckt, erklärt die Lektion Die Intervalle.