Ein Intervall zu benennen ist das eine — es selbst zu notieren das andere. Beim Schreiben wendest du die Intervall-Logik aktiv an und merkst sofort, ob Du Zahl und Qualität wirklich verstanden hast. Genau diese Sicherheit brauchst Du später beim Bilden von Akkorden und Tonleitern.

So funktioniert die Übung

Ein Ton ist vorgegeben, die Aufgabe nennt das Intervall, das Du darüber schreiben sollst. Wähle bei Bedarf das Vorzeichen, triff mit der Maus die Position und setze die Note per Klick — die Lösung erscheint danach zum Vergleich daneben.

In der kostenlosen Version schreibst du Terzen, Quarte, Quinte und Oktave — im Violinschlüssel, in mittlerer Lage und ohne Vorzeichen. Premium schaltet alle Intervalle, den Bassschlüssel, alle Lagen und Vorzeichen frei.

Vom Intervall zum Zielton

Der Weg zum richtigen Zielton führt über zwei Fragen: Welcher Stammton? Die Intervallzahl beantwortet sie — für eine Sexte über c’ zählst Du sechs Stufen und landest auf a’. Und welches Vorzeichen? Das entscheidet die Qualität: Die kleine Sexte über c’ ist as’, die große a’. Der Stammton steht also fest, bevor du über Kreuz oder B nachdenkst.

Tipp: Nicht in Halbtönen zählen

Verlockend, aber fehleranfällig: einfach Halbtöne abzählen. Dabei landest Du zwar auf der richtigen Taste, aber oft beim falschen Notennamen — eine kleine Terz über d’ ist f’, nicht eis’. Erst Stammton über die Zahl, dann Vorzeichen über die Qualität.

Die Theorie zum Nachlesen: Die Intervalle und Verminderte und übermäßige Intervalle.