Bei dieser Übung fehlen zwei Töne einer Dur-Tonleiter — und Du setzt sie an die richtige Stelle. Dabei wendest Du das Dur-Muster aktiv an und bekommst ein sicheres Gefühl dafür, warum jede Tonart genau ihre Vorzeichen braucht.
So funktioniert die Übung
Die Aufgabe zeigt eine Dur-Tonleiter, bei der zwei Töne fehlen. Ergänze sie: Vorzeichen wählen, Position mit der Maus treffen, Klick setzt die Note. Die Lösung erscheint anschließend mit den eingezeichneten Halbtonschritten.
Warum die Vorzeichen kein Zufall sind
Dur heißt: Halbtonschritte zwischen der 3. und 4. sowie der 7. und 8. Stufe, überall sonst Ganztonschritte. Auf jedem anderen Grundton als c geht das nur mit Vorzeichen auf — G-Dur braucht das fis als Leitton, F-Dur das b für den Halbtonschritt zur 4. Stufe. Jedes Vorzeichen einer Tonart hat also einen konkreten Job.
Tipp: Die Lücke im Muster lesen
Zähle vom Grundton bis zur Lücke, welche Stufe fehlt, und frage Dich: Verlangt das Dur-Muster an dieser Stelle einen Ganz- oder Halbtonschritt zu den Nachbarn? Daraus ergibt sich das Vorzeichen des fehlenden Tons zwingend — ganz ohne Auswendiglernen der Tonart.
Die Theorie zum Nachlesen: Die 12 Tonarten und Der Quintenzirkel.