Intervalle sind die Bausteine von Melodien und Akkorden: Wer den Abstand zweier Töne im Notenbild schnell erkennt, versteht Harmonien, transponiert leichter und liest Noten mit ganz anderem Überblick. Hier trainierst Du das Bestimmen notierter Intervalle Schritt für Schritt.

So funktioniert die Übung

Im Notensystem stehen zwei Töne. Bestimme das Intervall und wähle die richtige Bezeichnung — anhören kannst Du Dir die beiden Töne jederzeit. Nach der Antwort zeigt Dir das Feedback die vollständige Lösung mit Notennamen.

In der kostenlosen Version übst du mit Terzen, Quarte, Quinte und Oktave — im Violinschlüssel, in mittlerer Lage und ohne Vorzeichen. Premium schaltet alle Intervalle, den Bassschlüssel, alle Lagen, Vorzeichen und die harmonische Wiedergabe frei.

Zahl und Qualität

Jedes Intervall hat zwei Angaben: Die Zahl (Sekunde, Terz, Quarte …) ergibt sich aus den Stammtönen — einfach die Stufen von unten nach oben mitzählen, beide Töne eingeschlossen. Die Qualität (rein, groß, klein, vermindert, übermäßig) ergibt sich aus der genauen Zahl der Halbtonschritte. Eine Terz c’–e’ ist groß, c’–es’ dagegen klein — gleiche Zahl, anderer Klang.

Tipp: Immer in zwei Schritten

Bestimme zuerst stur die Intervallzahl über die Stammtöne und schau erst danach auf die Vorzeichen für die Qualität. Wer beides gleichzeitig will, verrechnet sich — besonders bei Intervallen mit B- und Kreuz-Vorzeichen gleichzeitig.

Die Theorie zum Nachlesen: Die Intervalle und Bestimmung von Intervallen.