Fis und Ges klingen auf dem Klavier identisch — geschrieben sind es aber zwei verschiedene Noten. Diese enharmonische Verwechslung ist kein Kuriosum, sondern Alltag: Ob ein Ton als Kreuz- oder B-Variante notiert wird, entscheidet die Tonart und der musikalische Zusammenhang.

So funktioniert die Übung

Die Übung zeigt Dir einen Notennamen. Finde die Schreibweise, die genauso klingt, aber anders geschrieben wird, und wähle sie aus den Antworten aus.

In der kostenlosen Version übst Du mit einfachen Vorzeichen. Premium schaltet die Doppel-Vorzeichen (Doppelkreuz und Doppel-B) frei.

Ein Klang, mehrere Namen

Zwischen den Stammtönen liegen Halbtöne, die von beiden Seiten aus benannt werden können: cis ist zugleich des, dis zugleich es. Auch Stammtöne selbst haben enharmonische Nachbarn — his klingt wie c, fes wie e. Mit Doppelkreuzen und Doppel-B kommen weitere Schreibweisen hinzu, etwa cisis für d.

Tipp: Über die Klaviertastatur denken

Stell Dir die Taste vor, die der Ton auf dem Klavier hätte, und frage Dich: Von welchem Nachbar-Stammton aus kann ich diese Taste noch erreichen? Ein Kreuz erhöht, ein B erniedrigt — wer die Taste vor Augen hat, findet die zweite Schreibweise fast von selbst.

Die Theorie zum Nachlesen: Die Vorzeichen / Versetzungszeichen und Die 12 Tonarten.