Eine komplette Kirchentonleiter über einem beliebigen Grundton zu notieren — das verbindet Stufendenken, Intervalle und Vorzeichen zu einer einzigen Übung. Wer das beherrscht, kennt die Modi wirklich von innen.

So funktioniert die Übung

Der Grundton ist vorgegeben, die Aufgabe nennt den Modus. Schreibe die Tonleiter Ton für Ton aufwärts: Vorzeichen wählen, Position mit der Maus treffen, Klick setzt die Note. Am Ende zeigt die Lösung die komplette Leiter mit ihren Halbtonschritten.

In der kostenlosen Version schreibst du Tonleitern in Ionisch, Dorisch und Äolisch — im Violinschlüssel und in mittlerer Lage. Premium schaltet alle sieben Kirchentonleitern, den Bassschlüssel und alle Lagen frei.

Stufenformel statt Raten

Jeder Modus hat seine feste Folge aus Ganz- und Halbtonschritten — bei Dorisch etwa Ganz–Halb–Ganz–Ganz–Ganz–Halb–Ganz. Da die Stammtöne der Leiter ohnehin feststehen (acht Stufen, jede einmal), regeln die Vorzeichen allein, ob zwischen zwei Nachbartönen ein Ganz- oder Halbtonschritt liegt.

Tipp: Weiße-Tasten-Modell als Kontrolle

Jeder Modus entspricht der Stammtonreihe ab einem bestimmten Startton — Dorisch ab d, Mixolydisch ab g. Verschiebe dieses Muster gedanklich auf Deinen Grundton, und Du kannst am Ende prüfen, ob Deine Vorzeichen die gleiche Halbtonschritt-Struktur ergeben.

Die Theorie zum Nachlesen: Die Kirchentonleitern.