Ionisch, Dorisch, Phrygisch — die Kirchentonleitern klingen nach alter Musik, stecken aber bis heute in Pop, Jazz und Filmmusik. In dieser Übung lernst Du, notierte Modi sicher zu bestimmen, statt sie nur dem Namen nach zu kennen.
So funktioniert die Übung
Notiert ist eine vollständige Kirchentonleiter, die Du Dir jederzeit anhören kannst. Bestimme Grundton und Modus und wähle beides aus den Antworten — ausgewertet wird, sobald beide Angaben stehen.
Sieben Modi, ein Prinzip
Alle sieben Kirchentonleitern nutzen dasselbe Material: die Stammtonreihe, nur mit jeweils anderem Startpunkt. Von c aus entsteht Ionisch (unser Dur), von d aus Dorisch, von a aus Äolisch (natürlich Moll). Weil sich mit dem Startpunkt die Lage der beiden Halbtonschritte verschiebt, bekommt jeder Modus seinen eigenen Charakter — und bleibt auch transponiert eindeutig erkennbar.
Tipp: Halbtonschritte statt Vorzeichen zählen
Suche zuerst die beiden Halbtonschritte der notierten Leiter — ihre Position relativ zum Grundton verrät den Modus eindeutig. Das funktioniert bei jeder Transposition, während das Zählen von Vorzeichen schnell in die Irre führt.
Die Theorie zum Nachlesen: Die Kirchentonleitern.