Zwei Töne einer Kirchentonleiter fehlen — und genau an ihnen entscheidet sich oft, welcher Modus erklingt. Beim Ergänzen musst Du die Stufenstruktur der Modi aktiv anwenden, nicht nur wiedererkennen.
So funktioniert die Übung
Die Aufgabe zeigt eine Kirchentonleiter, bei der zwei Töne fehlen. Ergänze sie an ihrer Stelle: Vorzeichen wählen, Position mit der Maus treffen, Klick setzt die Note. Die Lösung erscheint anschließend mit eingezeichneten Halbtonschritten.
Jede Stufe hat ihre Qualität
Ein Modus ist durch die Intervalle über seinem Grundton vollständig festgelegt — Dorisch etwa hat eine kleine Terz, aber eine große Sexte; Phrygisch beginnt gleich mit einer kleinen Sekunde. Ein fehlender Ton ist deshalb nie Geschmackssache: Modus plus Stufe ergeben genau eine richtige Note.
Tipp: Vom Grundton aus denken
Bestimme für die fehlende Stufe das Intervall zum Grundton, das der Modus verlangt, und leite daraus das Vorzeichen ab. Wer stattdessen nur auf die Nachbartöne schaut, übersieht leicht, dass der Halbtonschritt genau in der Lücke liegen könnte.
Die Theorie zum Nachlesen: Die Kirchentonleitern.