Die Sechzehntelfiguren hast Du gelesen und geklatscht — jetzt prüfst Du, ob sie auch im Ohr sitzen. In diesem Rhythmusdiktat erklingen die Figuren aus der Sechzehntelrhythmik, und Du ordnest sie dem richtigen Notenbild zu. Wer eine Figur nach Gehör erkennt, hat sie wirklich verinnerlicht.
So funktioniert die Übung
Ein Rhythmus erklingt zu einem leeren Notensystem, davor zählt ein Takt Puls ein. Höre so oft Du willst und klicke dann auf das Notenbild, das dem gehörten Rhythmus entspricht — eine der vier Karten ist richtig. Nach der Antwort kannst Du alle vier Rhythmen zum Vergleich anhören: Ein Cursor läuft durch die Noten und zeigt, was wann erklingt.
Sechzehntel hören: den Schlag in vier Teile denken
Sechzehntel teilen jeden Schlag in vier gleiche Teile — gezählt „1-e-und-e". Jede Figur hat dabei ihr eigenes Klangmuster: Vier Sechzehntel rattern gleichmäßig durch, „Achtel + zwei Sechzehntel" beschleunigt zum Schlagende hin, „zwei Sechzehntel + Achtel" macht es umgekehrt. Höre die Figuren als ganze Vokabeln, nicht als einzelne Töne — genauso, wie Du sie in den Kapiteln der Sechzehntelrhythmik gelernt hast. In den Premium-Aufgaben kommen auch Figuren mit Pausen, Punktierungen und Haltebögen vor — dort ist der Einsatz zwischen den Schlägen der Schlüssel.
Tipp: Erst der Schlag, dann das Detail
Entscheide beim ersten Anhören nur, auf welchen Schlägen es „dicht" wird — das schließt meist schon zwei Karten aus. Beim zweiten Anhören prüfst Du die verbliebenen Kandidaten Schlag für Schlag: Wo genau setzt die Figur ein, vorne oder hinten im Schlag? Wenn Du falsch lagst, nutze das Vergleichshören und verfolge den Cursor — meist unterscheidet sich nur ein einziger Schlag.