Hier kommt alles zusammen: Diese Seite mischt sämtliche Figuren aus den drei Teilen der Sechzehntelrhythmik – die dichten Figuren aus Teil 1, die Zweiergruppen mit Pausen und die punktierte Achtel aus Teil 2 und die einzelnen Sechzehntel aus Teil 3. Das ist praktisch die Abschlussprüfung der Sechzehntelrhythmik: Wer diese Übungen meistert, braucht vor keinem Notenblatt und keinem Live-Einsatz mehr Angst zu haben.

Die vier Übungen steigern sich von vier auf sechzehn Takte. Jede wird bei jedem Aufruf neu gewürfelt – hier hilft nur noch echtes Lesen.

Übung 1: Achtel und Sechzehntel kombiniert

Alle Figuren, in Achtel- wie in Sechzehntelversion, in zufälliger Folge. Wenn Du irgendwo hängen bleibst, ist das kein Rückschlag, sondern eine Diagnose: Genau diese Figur sitzt noch nicht als Bild. Geh dann kurz auf die entsprechende Übungsseite zurück und nimm sie Dir einzeln vor.

Übung 2: Die gleichen Figuren mit Haltebögen

Dieselbe Mischung, jetzt mit Haltebögen. Hier passiert etwas Neues: Wird die vorgezogene Sechzehntel über den Schlag hinweg angebunden, entsteht die klassische Synkope – der Rhythmus, der in Pop, Funk und Jazz auf fast jeder Notenseite steht. Entscheide an jeder stillen Stelle bewusst: Pause oder gehaltene Note?

Übung 3: 16 Takte am Stück

Jetzt kommt die Ausdauer dazu: sechzehn Takte ohne Unterbrechung, in etwas kleinerer Notation mit drei Takten pro Zeile – wie auf einem echten Notenblatt. Bei 60 bpm ist das gut eine Minute konzentriertes Lesen am Stück. Die Konzentration über die volle Distanz zu halten ist eine eigene Fähigkeit, die genauso trainiert werden will wie die Figuren selbst.

Übung 4: 16 Takte mit Haltebögen

Der Endgegner: sechzehn Takte, alle Figuren, mit Haltebögen. Mehr Sechzehntelrhythmik gibt es nicht. Wenn diese Übung ohne Zählen, ohne Stocken und ohne Anhalten läuft, kannst Du Sechzehntelrhythmen wirklich vom Blatt lesen.

Damit ist die Sechzehntelrhythmik abgeschlossen – Glückwunsch! Als Langzeitprojekt lohnt es sich, hin und wieder zurückzukommen und das Tempo Schritt für Schritt Richtung 80 bis 100 bpm zu schieben. Und im Live-Einsatz gilt ab jetzt: Du hast das alles schon gelesen.