Einen Dreiklang komplett selbst zu schreiben ist die Königsdisziplin unter den Akkord-Grundübungen: Du baust aus einem einzelnen Ton einen vollständigen Klang und wendest dabei alles an, was Du über Terzen weißt.
So funktioniert die Übung
Ein Ton ist vorgegeben, die Aufgabe nennt den Dreiklangstyp. Setze die fehlenden Töne nacheinander ins System: Vorzeichen wählen, Position mit der Maus treffen, Klick setzt die Note. Am Ende vergleichst Du Dein Ergebnis mit der Lösung daneben.
Das Rezept für jeden Typ
Der Bauplan ist immer gleich: Terzschichtung über dem Grundton. Für Dur stapelst Du eine große und darauf eine kleine Terz, für Moll eine kleine und darauf eine große, für den verminderten Dreiklang zwei kleine, für den übermäßigen zwei große Terzen. Wer lieber in Rahmenintervallen denkt: Terz und Quinte über dem Grundton legen den Typ genauso eindeutig fest.
Tipp: Stammtöne stapeln, dann korrigieren
Schreibe zuerst die reine Terzschichtung aus Stammtönen — vom Grundton aus jede zweite Stufe. Erst danach prüfst Du Terz für Terz, ob ein Vorzeichen nötig ist, damit die Größen zum geforderten Typ passen. So bleibt der Kopf frei für einen Schritt nach dem anderen.
Die Theorie zum Nachlesen: Die Dreiklänge und Die Vorzeichen / Versetzungszeichen.