Bei einem Dreiklang fehlt ein Ton — welcher muss es sein? Diese Übung dreht den Spieß um: Statt einen fertigen Akkord zu benennen, vervollständigst Du ihn selbst und denkst dabei den Terzaufbau aktiv mit.
So funktioniert die Übung
Zwei Töne eines Dreiklangs sind notiert, die Aufgabe nennt Typ und fehlende Position. Wähle bei Bedarf das Vorzeichen, triff mit der Maus die Stelle im System und setze die Note per Klick — danach siehst Du die Lösung zum Vergleich.
Grundton, Terz und Quinte
Die drei Töne eines Dreiklangs haben feste Rollen: Der Grundton gibt dem Akkord den Namen, die Terz darüber entscheidet über Dur oder Moll, die Quinte schließt den Rahmen. Fehlt die Terz, bestimmt der Typ ihr Vorzeichen; fehlt die Quinte, hilft der Blick auf den Rahmen — eine reine Quinte über dem Grundton bei Dur und Moll, vermindert bzw. übermäßig bei den anderen beiden Typen.
Tipp: Position im Notenbild zuerst
Die Stammton-Position des fehlenden Tons steht immer fest — Dreiklänge sind Terzschichtungen, im Notenbild also lauter Linien oder lauter Zwischenräume. Setze gedanklich zuerst diese Position und kläre dann nur noch das Vorzeichen über den geforderten Typ.
Die Theorie zum Nachlesen: Die Dreiklänge.