Der Dur-Dreiklang ist der Grundklang der Musik: Unzählige Songs beginnen mit ihm, fast jede Kadenz baut auf ihm auf. In dieser Übung bekommst Du ihn in die Stimme — Ton für Ton, mit sofortiger Kontrolle vom Klavier. Ob Du singst, pfeifst oder summst, bleibt Dir überlassen; es zählt nur die saubere Intonation.
Den Dur-Dreiklang erkennen und nachsingen
Der Dur-Dreiklang besteht aus einer großen Terz und einer darübergeschichteten kleinen Terz — außen entsteht die reine Quinte. Diese Schichtung macht den typisch hellen, stabilen Klang aus. Denke beide Zielintervalle vom Grundton aus: erst die große Terz (zwei Ganztöne), dann die reine Quinte. Jetzt bist Du dran — wähle Deine Stimmlage und starte die Übung.
Merkhilfen für den Dur-Dreiklang
Songbeispiel
- „Kein schöner Land in dieser Zeit" — die ersten vier Töne steigen den Dur-Dreiklang hinauf (Grundton, Terz, Quinte, Oktave). Auch Jagdhorn- und Fanfarensignale bestehen fast immer aus den Tönen des Dur-Dreiklangs, denn er steckt in den Naturtönen jedes Blechblasinstruments.
Übungshilfe
Wenn die Terz nicht sitzt, übe sie isoliert: Singe mehrmals nur Grundton und Terz im Wechsel, dann Grundton und Quinte — und setze den Dreiklang erst danach wieder zusammen. Mit den Grundtönen C, F und G deckst Du die wichtigsten Tonarten ab; nimm sie so lange, bis die Abfolge ganz automatisch kommt.
Wie der Dur-Dreiklang aufgebaut ist, erklärt die Lektion Die Dreiklänge. Sitzt der Klang, teste Dich in der Übung Dreiklänge hören.