Dur oder Moll — diesen Unterschied fühlt fast jeder. Ihn bewusst zu benennen und auch vermindert und übermäßig sicher herauszuhören, ist der nächste Schritt: Hier trainierst Du Dein Ohr für die vier Dreiklangstypen.

So funktioniert die Übung

Du hörst einen Dreiklang und bestimmst den Typ nach Gehör — die Noten siehst Du erst bei der Auswertung. Du kannst Dir jede Aufgabe beliebig oft vorspielen lassen.

In der kostenlosen Version hörst du Dur- und Moll-Dreiklänge in Grundstellung, melodisch gespielt und in mittlerer Lage. Premium schaltet verminderte und übermäßige Dreiklänge, alle Umkehrungen, die harmonische Wiedergabe, den Bassschlüssel und alle Lagen frei.

Vier Typen, vier Stimmungen

Der Dur-Dreiklang klingt hell und geerdet, der Moll-Dreiklang weich und dunkler. Der verminderte Dreiklang wirkt eng und spannungsgeladen — er will sich auflösen. Der übermäßige schwebt eigentümlich richtungslos. Diese Charaktere entstehen allein aus den beiden Terzen, aus denen jeder Dreiklang geschichtet ist.

Tipp: Von unten nach oben mitsingen

Bei der melodischen Wiedergabe erklingen die drei Töne nacheinander — singe sie mit und achte besonders auf die erste Terz: Klingt sie nach Dur oder Moll? Danach entscheidet die zweite Terz zwischen den übrigen Kandidaten. So wird aus einem diffusen Klangeindruck eine klare Zwei-Schritt-Entscheidung.

Wie die vier Dreiklangstypen aufgebaut sind, erklärt die Lektion Die Dreiklänge — und konkrete Übungsstrategien findest Du unter Dreiklänge hören – Tipps zum Üben.