Bisher haben wir uns mit der geraden Rhythmik befasst. Jetzt wollen wir etwas Flair in unser Geklatsche bringen: Die triolische Rhythmik ist die Grundlage für den Shuffle-Rhythmus.

Der Shuffle-Rhythmus: triolische Rhythmik in Aktion

Den Shuffle hast Du schon 1000x gehört. So sieht er ausnotiert aus:

oder so:

Musikrichtungen wie Blues oder Jazz leben davon ;-). Allerdings werden die Triolenbetonungen dort phrasiert gespielt, d. h. bestimmte Noten werden etwas verschoben. Dazu vielleicht später mehr – jetzt geht es erst einmal um die Grundlagen.

Was ist eine Achteltriole?

Damit wir Achteltriolen erhalten, teilen wir eine Viertelnote in drei gleich lange Teile:

Rhythmusbeispiel im 2/4-Takt: eine Viertelnote entspricht einer Achteltriole
Eine Viertelnote wird in drei gleich lange Achtel unterteilt – die Achteltriole.

Durchgehende Achteltriolen im 4/4-Takt üben

Übe zunächst die durchgehenden Achteltriolen im 4/4-Takt:

Da wir bis jetzt nur gerade Achtel geübt haben, wird Dir der Einstieg in den Dreier-Rhythmus anfangs etwas schwerfallen. Wichtig ist, dass wir lernen, im Kopf schnell zwischen geraden und triolischen Achteln umzuschalten. Denn beim Wechsel von gerader zu triolischer Rhythmik wird gerne gewackelt, d. h. die Noten sitzen rhythmisch nicht an der richtigen Stelle. Und schon ist der coole Groove dahin ...

Die Rhythmuspyramide: Wechsel zwischen gerader und triolischer Rhythmik

Wir erweitern nun die gerade Rhythmuspyramide um die triolischen Noten – hier gezeigt der Bereich von den Achteln bis zu den Sechzehnteln:

Wir klatschen in der Schleife einen Takt Achtel, einen Takt Achteltriolen, einen Takt Sechzehntel und wieder einen Takt Achteltriolen.

Konzentriere Dich dabei auf einen sauberen rhythmischen Wechsel zwischen gerader und triolischer Rhythmik. Diese Übung solltest Du über mehrere Tage (oder Wochen, Monate ;-) verteilt üben – ca. 5 Minuten am Tag reichen aus.

Danach geht es weiter mit den verschiedenen Triolenfiguren.