Nachdem wir die durchgehenden Triolenachtel einigermaßen im Gefühl haben, wenden wir uns den Achteltriolen-Pausen zu. Denn erst durch Pausen entstehen die typischen rhythmischen Figuren, die Dir in echten Grooves ständig begegnen – durchgehende Triolen klatschen kann ja schließlich jeder ;-)
Triolenfiguren mit einer Pause
Die Pause kann auf dem ersten, zweiten oder dritten Triolenachtel liegen. Daraus ergeben sich genau drei Figuren, hier im Überblick:
In den folgenden Übungen üben wir diese Figuren mit zwei Triolenachteln einzeln. Das zweite Triolenachtel genau zu treffen, fällt meistens schwer, wenn davor oder auch danach eine Pause kommt. Versuche, im Kopf die durchgehenden Triolen mitlaufen zu lassen, und klopfe wie immer die Viertel mit dem Fuß mit. Lass Dir jede Übung ruhig erst ein, zwei Durchgänge vorspielen und steig dann in der Schleife mit ein.
Zuerst die Figur mit der Pause auf dem dritten Triolenachtel:
Jetzt wandert die Pause in die Mitte, auf das zweite Triolenachtel:
Und schließlich die Pause auf dem ersten Triolenachtel, also direkt auf der Zählzeit. Das fühlt sich anfangs ungewohnt an, weil der Fuß genau auf die Pause tritt:
Triolenfiguren mit zwei Pausen
Betrachten wir nun die Figuren mit zwei Achteltriolen-Pausen:
Bei diesen Figuren erklingt pro Zählzeit nur noch ein einziger Ton. Die erste Figur entspricht in der Betonung der Viertelnote, deswegen brauchen wir sie nicht extra zu üben und konzentrieren uns auf die beiden anderen. Diese sind etwas schwerer zu treffen, vor allem das zweite Triolenachtel.
Hier zunächst die Figur, bei der nur das zweite Triolenachtel erklingt:
Und zum Schluss die Figur mit dem Ton auf dem dritten Triolenachtel – sie ist die Vorbereitung auf den Shuffle-Charakter vieler Grooves:
Nach diesen Übungen sollten die Triolenfiguren einigermaßen sitzen ;-) Viel Spaß! Teste Dich anschließend in der Leseübung mit allen Achteltriolen-Figuren.