Septakkorde bringen die Farbe in die Harmonik — vom strahlenden Major seven bis zum drängenden Dominantseptakkord. Wer sie im Notenbild erkennt, versteht Jazz-Voicings genauso wie klassische Kadenzen. Hier übst Du das Bestimmen notierter Vierklänge.

So funktioniert die Übung

Notiert ist ein Septakkord, den Du Dir jederzeit anhören kannst. Bestimme Grundton und Typ und wähle beides aus den Antworten — ausgewertet wird, sobald beide Angaben stehen.

In der kostenlosen Version bestimmst du den großen Septakkord, den Mollseptakkord und den Dominantseptakkord in Grundstellung — im Violinschlüssel, in mittlerer Lage, melodisch gespielt. Premium schaltet den halbverminderten und den verminderten Septakkord, alle Umkehrungen, den Bassschlüssel, alle Lagen und die harmonische Wiedergabe frei.

Dreiklang plus Septime

Ein Septakkord ist ein Dreiklang mit einer zusätzlichen Terz — also vier Töne in Terzschichtung, deren Rahmen eine Septime bildet. Aus der Kombination von Dreiklangstyp und Septime entstehen die gängigen Typen: der große Septakkord (Dur + große Septime), der Mollseptakkord (Moll + kleine Septime), der Dominantseptakkord (Dur + kleine Septime) sowie halbvermindert und vermindert auf Basis des verminderten Dreiklangs.

Tipp: Erst der Dreiklang, dann die Septime

Zerlege den Vierklang in zwei Fragen: Welcher Dreiklang steckt in den unteren drei Tönen? Und ist die Septime groß, klein oder vermindert? Zwei einfache Bestimmungen statt einer komplizierten — das geht schneller und sitzt besser.

Die Theorie zum Nachlesen: Die Vierklänge.