Die ionische Tonleiter ist nichts anderes als unsere Dur-Tonleiter — und trotzdem lohnt es sich, sie noch einmal ganz bewusst zu singen: Sie ist der Bezugspunkt, an dem Dein Ohr alle anderen Kirchentonleitern misst. Wer Ionisch sicher intoniert, hat den Maßstab für Dorisch, Lydisch und Co. im Kopf.

Halbtonschritte zwischen 3/4 und 7/8

Ionisch hat seine Halbtonschritte zwischen dem 3. und 4. sowie dem 7. und 8. Ton — das vertraute Dur-Muster mit dem Leitton, der in die Oktave zieht. Alle Intervalle zum Grundton sind groß oder rein. Die Übung sagt Dir jeden Ton mit seinem Intervall an („Singe den 3. Ton (Terz)") und kontrolliert ihn sofort am Klavier — wähle Deine Stimmlage und leg los.

In der kostenlosen Version singst Du die ionische Tonleiter auf den Grundtönen C, F und G — Premium schaltet alle Grundtöne chromatisch frei.

Übungshilfen für die ionische Tonleiter

Die Halbtonschritte bewusst eng singen

Der klassische Intonationsfehler in Dur sind zu große Halbtonschritte. Singe den 4. Ton und die Oktave bewusst „eng" an ihren Vorgänger heran — die Klavier-Kontrolle nach jedem Ton zeigt Dir sofort, ob es stimmt.

Merkspruch für alle Modi

Die Reihenfolge der sieben Kirchentonleitern merkst Du Dir mit: „In Der Praxis Lernt Man Alle Leitern" — Ionisch, Dorisch, Phrygisch, Lydisch, Mixolydisch, Äolisch, Lokrisch. Ionisch ist der Startpunkt des Systems.

Sitzt der Klang, teste Dich in der Übung Kirchentonleitern hören.