Ob eine Melodie nach Dur, Moll oder etwas dazwischen klingt, entscheidet ihre Tonleiter. Hier lernst Du, die Kirchentonleitern nach Gehör zu unterscheiden — vom vertrauten Ionisch bis zum seltenen Lokrisch.

So funktioniert die Übung

Du hörst eine Kirchentonleiter und bestimmst den Modus nach Gehör — die Noten siehst Du erst bei der Auswertung. Anhören ist beliebig oft möglich.

In der kostenlosen Version hörst du Tonleitern in Ionisch, Dorisch und Äolisch. Premium schaltet alle sieben Kirchentonleitern, den Bassschlüssel und alle Lagen frei.

Dur-Familie und Moll-Familie

Die sieben Modi lassen sich nach ihrer Terz sortieren: Ionisch, Lydisch und Mixolydisch haben eine große Terz und klingen dur-artig; Dorisch, Phrygisch, Äolisch und Lokrisch haben eine kleine Terz und tendieren nach Moll. Innerhalb der Familie unterscheiden dann einzelne charakteristische Stufen — etwa die übermäßige Quarte in Lydisch oder die kleine Sekunde gleich am Anfang von Phrygisch.

Tipp: Erst die Familie, dann das Detail

Entscheide beim ersten Hören nur: Dur-Gefühl oder Moll-Gefühl? Beim zweiten Hören suchst Du gezielt die Stufe, die aus dem vertrauten Dur- bzw. Moll-Schema herausfällt. Zwei fokussierte Durchgänge bringen mehr als fünfmal unkonzentriertes Ganz-Hören.

Wie die sieben Modi aufgebaut sind, erklärt die Lektion Die Kirchentonleitern.