Septakkorde sind die Klangfarben der Harmonik — und jede Farbe ist hörbar lernbar. In dieser Übung trainierst Du, die wichtigsten Septakkord-Typen allein am Klang zu unterscheiden.

So funktioniert die Übung

Du hörst einen Septakkord und bestimmst den Typ nach Gehör — das Notenbild erscheint erst bei der Auswertung. Jede Aufgabe lässt sich beliebig oft anhören.

In der kostenlosen Version hörst du den großen Septakkord, den Mollseptakkord und den Dominantseptakkord in Grundstellung, melodisch gespielt. Premium schaltet den halbverminderten und den verminderten Septakkord, alle Umkehrungen, die harmonische Wiedergabe, den Bassschlüssel und alle Lagen frei.

Die Klangfarben der Septakkorde

Der große Septakkord klingt schwebend und offen — die große Septime reibt sanft am Grundton. Der Mollseptakkord wirkt rund und entspannt, der Dominantseptakkord drängt hörbar zur Auflösung. Halbvermindert und vermindert steigern diese Spannung noch einmal deutlich. Wer die Grunddreiklänge sicher hört, hat den halben Weg schon geschafft.

Tipp: Auf die Septime lauschen

Konzentriere Dich nach dem Grundcharakter (Dur- oder Mollbasis?) gezielt auf den obersten Ton der Terzschichtung: Reibt die Septime scharf am Oktavraum (groß) oder liegt sie entspannter (klein)? Diese eine Unterscheidung trennt zum Beispiel den großen Septakkord zuverlässig vom Dominantseptakkord.

Wie die Septakkorde aufgebaut sind, erklärt die Lektion Die Vierklänge.