Bis hierher hast Du die rhythmischen Figuren einzeln geübt. Jetzt geht es darum, sie im Zusammenhang zu lesen: Die folgenden Übungen setzen die Figuren in zufälliger Reihenfolge zu Takten zusammen – bei jedem neuen Durchlauf entsteht ein anderer Rhythmus.

Lies dabei nicht Note für Note, sondern versuche, jede halbe Takthälfte als Einheit zu erkennen: Du siehst eine der bekannten Figuren und weißt sofort, wie sie klingt. Genau diese Fähigkeit brauchst Du später beim Spielen vom Blatt. Alle Übungen laufen im 4/4-Takt bei 90 bpm mit Einzähler – klatsche mit und halte Deinen Fuß auf den Vierteln.

Leseübung Viertel- und Achtelfiguren I

Der Einstieg mit den vier Figuren aus Viertel- und Achtelfiguren 1: Viertel, Achtel und Viertelpause, verteilt auf vier Takte. Die Übung läuft in der Schleife – bleib dran, bis Du alle vier Takte ohne Stocken durchklatschst.

Leseübung Viertel- und Achtelfiguren I + II

Jetzt kommen die Figuren mit Achtelpause aus Viertel- und Achtelfiguren 2 dazu – auch die Off-Beat-Achtel. Weil nun Pausen mitten in der Zählzeit auftauchen, wird das Lesen deutlich anspruchsvoller: Verlass Dich auf den Klick, wenn eine Figur mit Stille beginnt.

Leseübung 16 Takte

Die Prüfung zum Kapitel: 16 Takte am Stück, ohne Schleife – wie ein kleines Stück vom Blatt. Halte auch nach einem Fehler nicht an, sondern spiel weiter im Puls; genau darauf kommt es beim Blattlesen an.

So holst Du das Meiste aus den Leseübungen

Lade jede Übung ein paar Mal neu – jedes Mal bekommst Du eine andere Kombination und liest wirklich, statt Dir den Rhythmus zu merken.