Rhythmusgefühl: angeboren oder erlernbar?
Dieser Kurs erklärt die Grundlagen der Rhythmik und zeigt vor allem Techniken, mit denen Du Dein Rhythmusempfinden trainieren kannst. Oft kursiert die Meinung, Rhythmusgefühl sei angeboren und nicht erlernbar. Es mag schon sein, dass manch heiße Brasilianerin den Rhythmus im Blut hat – aber trotzdem: Jeder kann sein Rhythmusgefühl trainieren und verbessern.
Worauf es ankommt: die Time halten und auf den Punkt spielen
In der Praxis geht es in erster Linie darum, die „Time“ (oder den Takt) zu halten – sprich: in dem Tempo weiterzuspielen, das der Drummer einzählt. Nicht schneller und nicht langsamer werden. Der nächste Schritt ist, die Rhythmik auch wirklich auf den Punkt zu spielen, also genau dorthin, wo die Noten hingehören – nicht etwas zu früh und nicht etwas zu spät.
Rhythmik üben ohne Instrument: Klatschen
Dieser Kurs gibt Dir einige Hilfestellungen, denn meistens weiß man gar nicht, wie Rhythmik überhaupt geübt wird. Und schließlich will doch jeder grooven, oder? Ein bewährter Ansatz ist, die Rhythmik losgelöst vom Instrument zu trainieren. Und was liegt da näher, als mit dem eigenen Körper rhythmische Geräusche zu erzeugen? Ich selbst bevorzuge es, in die Hände zu klatschen. Dafür gibt es mehrere Gründe:
- Eine Note hat einen Anfangszeitpunkt und eine Notenlänge. Beim Klatschen musst Du Dich nicht um Notenlängen kümmern – Du übst nur, die Note zum richtigen Zeitpunkt zu setzen. Das macht den Einstieg leichter; mit den Notenlängen befasst Du Dich dann am Instrument.
- Es gibt kaum eine direktere Art, Rhythmik auszudrücken, als mit den Händen. Keine instrumentenspezifischen Hürden erschweren zusätzlich das Üben.
- Übst Du mit einem Metronom, kannst Du das Metronom „totklatschen“: Da das Klatschgeräusch lauter ist als der Klick, ist der Metronomklick nicht mehr zu hören, wenn Du ganz, ganz genau auf den Klick klatschst. Das erfordert viel Übung, ist aber eine hervorragende Kontrolle. Und es groovt dann endlich …
Genug gelabert – jetzt viel Spaß beim Kurs, und keep on groovin’!