Die Achteltriolen

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Bisher haben wir uns mit der geraden Rhythmik befasst. Jetzt wollen wir mal etwas Flair in unser Geklatsche hineinbringen. Die triolische Rhythmik ist die Grundlage für den Shuffle-Rhythmus. Den hast Du schon 1000x gehört. So sieht er ausnotiert aus:

Notation des Shuffle-Rhythmus

oder so...

Alternative Notation des Shuffle-Rhythmus

Musikrichtungen wie Blues oder Jazz leben davon ;-). Allerdings werden die Triolenbetonungen dann phrasiert gespielt, d.h. bestimmte Noten werden etwas verschoben. Dazu vielleicht später... Aber jetzt erstmal zu den Grundlagen.

Damit wir Achteltriolen erhalten, teilen wir eine Viertel in drei gleiche Teile:

1 Viertel = 3 Achteltriolen

Da wir bis jetzt nur gerade Achtel geübt haben, wird der Einstieg in den Dreier-Rhythmus etwas schwer fallen. Wichtig ist, daß wir lernen, im Kopf schnell umzuschalten zwischen geraden und triolischen Achteln. Denn beim Wechsel von gerader zu triolischer Rhythmik wird gerne gewackelt, d. h. die Noten sitzen rhythmisch nicht an der richtigen Stelle. Und schon ist der coole Groove dahin...

Wir erweitern nun die gerade Rhythmuspyramide um die triolischen Noten, hier gezeigt der Bereich von den Achteln bis zu den Sechzehnteln:

Wir klatschen einen Takt Achtel, 1 Takt Achteltriolen, 1 Takt Sechzehntel und 1 Takt Achteltriolen in der Schleife.

Konzentriere dich auf einen sauberen rhythmischen Wechsel zwischen gerader und triolischer Rhythmik. Diese Übung sollte über mehrere Tage (oder Wochen, Monate ;-) geübt werden, ca. 5 min am Tag ist ausreichend.

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